Eben doch ein Fussballgott

Vergangene Woche unterrichtete ich meine vorerst letzte, öffentliche Stunde. Der Abschied fiel mir nicht leicht.  

 

Sogar ein paar Tränchen sind heimlich über meine Wangen gekullert. Aber anderseits war es auch schön, noch einmal so stark zu spüren, wie viel mir das Yogaunterrichten bedeutet. Nach meiner Schwangerschaft werde ich wieder unterrichten, so viel ist klar.

 

Gestern waren wir wieder beim Ultraschall, diesmal beim grossen Organscreening. Das fand bei einem anderen Arzt statt und ich war wieder saunervös und regte mich darüber auf. Wie immer. 

Doch als der Arzt dann plötzlich in den 3D-Modus umschaltete, vergass ich alles andere. Ich sah ein kleines Monsterchen in meinem Bauch, ein bisschen Alien-mässig, aber auch so unglaublich süss. Ich konnte sein Gesichtchen sehen, seine Ohren, Hände und Zehen. Es war beeindruckend und die Erkenntnis, dass da tatsächlich ein Mensch in meinem Bauch wächst, wurde noch etwas klarer.

Mit dem Jungen ist alles in bester Ordnung und der Arzt meinte, so wie der Wädli hätte, würde bestimmt mal ein Fussballer aus ihm. Wussten wir's doch, gell kleiner Ronaldo!

 

 

 

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