Take it easy ist nicht easy

Mein Yoga dieser Tage bedeutet vor allem eines: Kürzer treten. Und das fällt mir schwerer als Pincha Mayurasana. 

 

 

Nach dem ich am Sonntag zum vierten Mal die vier Stockwerke hinunter zur Waschmaschine und zurück gegangen bin, klappte ich fast zusammen. Meine Beine waren Gummi und schwarze Flecken tanzten vor meinen Augen. Bereits am Samstag im Yoga hatte ich gespürt, dass die Kraft nicht mehr ist, was sie mal war.

Renato nahm mich zur Brust und befahl mir, ab sofort nicht mehr Superwoman zu spielen, sondern meinen sturen Kopf auszuschalten und seine Hilfe anzunehmen. Ich weiss nicht, warum mir das so verdammt schwer fällt.

Ich will nicht schwach sein. Und Hilfe anzunehmen verbinde ich unbewusst immer mit Schwäche.

 

Von Sonntag auf Montag schlief ich kaum, ausserdem schmerzte mein Bauch bei jeder Bewegung. Also nahm ich mir Renatos Rat zu Herzen und blieb zu Hause. Ich schlief stundenlang und fühlte mich gerädert, nach dem ich nur kurz in den sehr nahegelegenen Supermarkt ging, um mir etwas zu essen zu kaufen.

 

Also sagte ich auch meine Yogastunden von heute ab. Meine geliebten Yogastunden! Und ausserdem der zweitletzte Unterrichtstag für eine lange Zeit. Aber mein Körper braucht Ruhe und ich versuche auf ihn zu hören. Auch gerade dann, wenn es mir schwer fällt, einen Gang herunterzuschalten. Meditation hilft mir, die Veränderungen besser anzunehmen.

 

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