Nichts ist für immer

Juhu, das Geheimnis ist gelüftet und der Bauch endlich offiziell rausgestreckt! Meine Chefinnen und meine Arbeitsgspänli wissen nun, dass ich seit einer Weile einen kleinen, blinden Passagier an Board habe. 

 

Alle haben super reagiert und natürlich hat mich niemand beschimpft, wie das in meinen Albträumen vorgekommen war. Ich bin enorm erleichtert, obwohl ich immer schwerer werde: Mein Bauch wächst wie verrückt, ein seltsames Gefühl. Einerseits schön, weil es endlich richtig los geht, anderseits kämpfe ich mit dem Kontrollverlust über Figur. Ich habe Angst, dick zu werden und diese Kilos von nun an für immer mit mir herum zu schleppen. Wahrscheinlich wieder eines meiner Schreckensgespenste, das sich in nichts auflösen wird.

Dennoch ist es für mich ein täglicher Kampf, die Veränderung zu akzeptieren, nicht zu verzweifeln und mich oberkritisch im Spiegel zu betrachten. Das ist jetzt Real-Live-Yoga. Fern von der Matte das umzusetzen, was ich meinen Schülern immer auf den Weg gebe: Das einzig Konstante im Leben ist Veränderung. Und jetzt verändert sich eben mein Körper.

 

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