(no) fancy shit

Die letzten Tage bin ich morgens früh aufgewacht, lange bevor der Wecker klingeln würde. Statt mich im warmen Bett zu bleiben, konnte ich mich aufraffen und jeweils rund 30 Minuten meditieren.

 

Es läuft nicht immer gleich gut, meine Gedanken sind so unberechenbar wie eh und je. Und dennoch sorgt die Stille am Morgen für einen viel entspannteren Start in den Tag. Ich versuche während der 30 Minuten ganz bei meinen Körperempfindungen zu bleiben, ganz bewusst bei mir zu sein. Zum Schluss repetiere ich ein Mantra, einen Satz, eine Affirmation, die ich mir für diesen Tag wünsche. Ich fühle mich weniger gestresst, auch wenn ich hektische Tage habe. Ich werde versuchen, jeden Morgen einige Minuten auf dem Meditationskissen zu verbringen.

 

Gestern haben wir zum ersten Mal etwas für unseren Sohn gekauft. Bei Transa hing eine winzige Daunenjacke im Schaufenster, die so herzig war, dass wir nicht wiederstehen konnten. Sie war zwar heruntergeschrieben aber immer noch viel zu teuer. Also schon beim ersten Kauf unseren Grundsatz, «no fancy shit», zack, über Bord geworfen. So schnell geht’s. Heute haben wir unsere Finanzen angeschaut und entschieden, dass wir dem Vorsatz von nun an treu sind. Wirklich.

 

 

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